Brusafer und Fornas Festungen

Zwei österreichisch-ungarische Festungen überwachen die Straße, die von Vigolo Vattaro nach Trient leitet.

Eine ist Festung Fornas genannt, sie liegt auf 755 m Seehöhe auf der orographischen linken Seite des Tals. Die andere ist Festung Brusafer: sie liegt auf 741 m Seehohe auf der orographischen rechten Seite, am Fuße des Berges Marzola.

Die strategische Bedeutung dieses Trient mit Valsugana und Lavarone verbindenden Wegs war den österreichisch-ungarischen Soldaten bekannt, da diese Straße eine mögliche Eindringungsweg für die Feinde sein könnte. 25 Juli 1866 gab es ein Feuergefecht in der Nähe von Valsorda, die italienischen Soldaten wurden von den österreichisch-ungarischen Soldaten gehalten und zurückgedrängt.

Diese Festungen waren mit den drei Festungen in Mattarello eng verbunden, da sie zu einem Schutzsystem, das die Stadt Trient schützte.

Zwischen 1878 und 1880 wurden die Festungen mit einem fast gleichen Project gebaut (sie sind nämlich Spiegelfestungen), da sie die Verbindungswege von gegenüberliegenden Abhängen kontrollieren müssen.

Die Bewaffnung der Festungen bestand einmal aus entweder acht oder sechs 150mm Kanonen und dann erhielten sie die Geschütztürme mit 37mm Kanonen.

Laut Österreicher sollte eine Festung einem militärischen Angriff standhalten, auch wenn er mehrere Tage dauerte; deswegen hatten die Festungen autonome Kraftwerke, Küchen, Schlafsäle, Latrine und Schiebegräber, wie man in dem Werk Gschwent in Lavarone noch beobachten kann.