Die Vigolana Hochebene

Die Hochebene liegt auf ugefähr 700 m Seehöhe eingebettet zwischen den Bergen, die für Schutzt vor den kalten Winden und mildes Klima sorgen.

Vom 1. Januar 2016 vereinigten sich die vier Gemeinden der Hochebene in einer neuen großen Gemeinde: Altopiano della Vigolana.

Die ehemaligen Gemeinde sind jetzt vier Ortschaften: Bosentino, Centa San Nicolò, Vattaro und Vigolo Vattaro. Sie sind sonnseitig gelegen und bieten einen prächtigen Ausblick auf das Valsugana, das Etschtal und die östlichen Zentralalpen mit der Brenta-Gruppe im Vordergrund.

Sie sind kleine Ecken, die im Laufe der Zeit unverfälscht geblieben sind, sowohl im Bereich der Architektur als auch in dem der alten Traditionen. Glücklicherweise liegen sie in der Nähe von der grossen Städten, den Seen und den Bergen.

Bosentino

Bosentino liegt auf 688 m Seehöhe am Rande der Hochebene, am Südhand des Monte di Bosentino, und ist en wahrhafter Blumenbalkon über dem Caldonazzo-See.

Gemeinsam mit dem Ortsteil Migazzone hält Bosentino immer noch sein besonderes antikes Dorfwesen aufrecht: Die Häuser sind mit den für die ländliche Architektur im Trentino typischen Steinportalen und Balkonen geschmückt.

1939 wurde dieses Dorf zur Ortschaft Vigolo Vattaro eingemeindet. Es hat aber 1947 wieder seine Selbstständigkeit erlangt, die es heute in die neue Gemeinde Altopiano della Vigolana führte.

Centa San Nicolò

Der Name der auf 833 m Seehöhe am Westhang der Vigolana-Hochebene gelegenen Gemeinde Centa San Nicolò entstammt dem Bach, der mitten durch die Gemeinde fließt, während San Nicolò erst kürzlich hinzugesetzt wurde und an den Schutzpatron der Kirche erinnert.

Die besondere Eigenschaft dieser Gemeinde liegt darin, dass sie aus vielen Bergbauernhöfen und Ortschaften besteht. Die Namen dieser kleinen Dörfer sind oft auch in den Familiennamen ihrer Einwohner wieder zu finden.

Die erste urkundliche Nennung dieser Ortschaft erfolgt in einem Dokument aus dem Jahr 1216, mit dem der Bischof von Trient Friedrich von Wangen den Berg zwischen Folgaria und Centa den Bischöfen Urich und Heinrich von Bozen mit dem Auftrag zuwies, so viele Bauernhöfe oder Gehöfte wie möglich zu errichten, um das Gebiet fruchtbar zu machen und zu besiedeln.

Kuriosität

Stiftungsdatum: 01/01/2016

Einwohner: 4.947 Leute
01/01/2015 (fonte istat)

Fläche: 45,03 km²

Bevolkerungsdichte: 109,87 Einw. je km²

ISTAT-Nummer: 022236

Postleitzahl: 38049

 

Website: www.comune.vigolana.tn.it

 

(Quelle: www.tuttitalia.it)

Vattaro

Am Fuße des Dos da Bugo, auf 697 m Seehöhe, liegt Vattaro, ein aus 5 Ortsteilem bestehendes Dorf mit vielen historischen Gebäuden, wie dem Palazzo Bortolazzi mit seinem zylindrischen Turm und seinen Waffenständen. Im Palazzo sind auch die Fresken von Erasmo Antonio Obermüller („Pistoiese“ genannt), verwahrt die das ländliche Leben darstellen.

Vattaro entstand als Bauerndorf: Von hier stammen die „caradori“ die Fuhrmänner“, die von Trient nach Feltre fuhren, um dort landwirtschaftliche Produkte und Holz zu verkaufen. Zeuge dieser langen Fahrten ist die alte Zollstation, die heute noch an der alten Straße nach Centa ersichtlich ist.

Zum Ortsteil Vattaro zählt auch Pian dei Pradi, der aus einem einzigen Bergbauernhof in einer wunderschönen Lichtung, umgeben von Wäldern, entstanden ist.

Vigolo Vattaro

Das auf 724 m Seehöhe gelegene Ortsteil Vigolo Vattaro kann seien Ursprung durch den Bau der Römerstraße nachweisen, sie das Valsugana mi dem Etschtal verbinden sollte.
Durch die strategische Lage, am Sattel zwischen dem Vigolana- und dem Marzola Massiv, war diese Gemeinde immer schon Schauplatz zahlreicher Auseinandersetzungen. Das Schloss von Vigolo vattaro wurde in der Renaissance als Wehrburg errichtet.
Das obere Teil ist mit deinen alten, dem bewegten Relief der Landschaft angepassten Gebäuden, den engen Gassen und malerischen Winkeln wunderschön.

Die Steinportale und Balkone verleihen den Häuser n gemeinsam mit dem Kletterwein ein farbenfrohes Aussehen; so bleibt die Architektur von seinerzeit in einem modernen Kontext erhalten.